3 Jazzzmen und 2 Dauerspecialguests aus Chicago machen fetten Hip-Gun-Rock, das heisst: Power, Party und eine unvergessliche Show. Die Songs bestechen durch einen Mix aus satten Klampfen, eingängigen Samples und spritzigen deutschen Wortwitz, gepaart mit eigener Selbstverherrlichung, bissiger Ironie und abgefahrener Fantasie. Das wird dann schön umgerührt und mit einer großen Priese SEX gewürzt, da gibt es live was auf die Ohren. Schrilles Entertainment und Shows mit Errinnerungseffekt ist das oberste Gebot der Jazzzer. So ziehen sie durch die Clubs, füllen in Dresden mit 1.500 Mann ganze Hallen, oder supporten einfach mal Cypress Hill. Wenn es also heisst It`s Showtime, dann ist klar: Chicago Jazzz ist da. So ist es nicht schwer zu verstehen, warum sie beim John Lennon Talent Award im Finale waren, warum Al Kalony, als Sprachrohr der Band, im Jahrbuch der Popkultur ein 6-Seiteninterview gibt und warum am 28.02.2003 endlich das langersehnte Album erschien. Angefangen hat alles vor 11 Jahren, da waren die Kalony-Brüder noch als Punk-Rock-Duo namens Young Rebels unterwegs. Aus einem Duo wird schnell ein Trio und aus den jungen Rebellen Rebel Power mit Sir Schmidt am Bass. Einige Jahre später trafen sie in einem Club in Chicago auf den Samplecowboy D.Daniel und DJ Bizzz. Von da an beschloß man, ausgestattet mit neuem Namen, auf Mission zu gehen, um mit ihrem Hip-Gun-Rock die Welt in Schutt und Asche zu rocken.
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