Am fast immer unpassenden Wort Stonerrock kommt man nicht vorbei, wenn man Koyen beschreiben will. Die Wurzeln dieser Band liegen in der Wüste, auch wenn es die im Allgäu anscheinend nicht geben soll. Von Kyuss angefixt, von der nachfolgenden Bewegung kontinuierlich mit Stoff versorgt, haben sich die Mitglieder von Koyen in verschiedenen Projekten und Bands immer tiefer in den bassigen und treibenden Sumpf aus weit unter null gestimmten Gitarren eingewühlt. Ein Supertaifun aus brachialer Urgewalt, freigesetzt von den drei Männern der Band, verbindet sich bei Koyen mit der grazilen Stimme der Sängerin zu einem ekstatischen elektrischen Ausbruch puren Drucks. So ungefähr kann man das wohl sagen. Entstehung: In verschiedene Städte Deutschlands verstreut, trafen sich die vier Mitglieder Tina Grath Daniel Haneberg Frank Stasi Jürgen Wagner durch einen Zufall Mitte 2002 in ihrer Allgäuer Heimat zu einem Jam. Aus dieser Session wurde KOYEN. Den Vieren war klar, etwas Besonders entstehen zu sehen und alle begannen dieser magischen Konstellation den Weg zu ebnen. Ein gemeinsamer Proberaum wurde eingerichtet, bestehende Bands aufgelöst und im Januar 2003 wurde das erste Promo aufgenommen. Für jede Bandprobe werden insgesamt 1000 Kilometer zurückgelegt und jeder einzelne ist es wert.
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